Zentren
Rekonstruktives Brustzentrum
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Volumenaufbau mit Eigengewebe vom Unterbauch (DIEP-Lappenplastik)

DIEP-Lappen steht für Deep-Inferior-Epigastricartery-Perforator-Lappen. Hierbei wird überschüssiges Unterhautfettgewebe aus dem Bereich des Unterbauches zur Brustrekonstruktion verwendet.

Ablauf:


Nach Beratung durch einen Plastischen Chirurgen unseres Teams und Festlegung des optimalsten Verfahren für Sie wird zunächst Tage oder Wochen vor der Operation eine CTAngiographie des Unterbauches durchgeführt, um die den Unterbauch versorgenden Blutgefäße exakt darzustellen. Hierzu bekommen Sie im Vorgespräch eine Überweisung zur einer Radiologie ausgestellt mit allen weiteren Informationen, die Sie benötigen.

© DGPRÄC

Am Tag vor der Operation sehen wir uns für die präoperative Anzeichnung und ein kurzes Gespräch in unserer Klinik. Zu diesem Gespräch beantworten wir gerne Ihre offenen Fragen. Die Operation wird in der Regel von zwei Operationsteams durchgeführt.

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Ein Team entfernt die Brustdrüse oder entfernt das einliegende Implantat mit Kapsel und schafft das Lager für die Lappenplastik. Außerdem werden die Gefäße im Bereich des Brustbeines für den späteren mikrovaskulären Anschluss der Lappenplastik mikrochirurgisch freigelegt.
Das zweite Team entfernt den Unterbauchhautfettlappen (DIEP) mitsamt der Blutgefäße, welche ebenfalls in mikrochirurgischer Technik freigelegt werden. Durch die besonders schonende Freilegung der Blutgefäße können in der Regel Muskulatur und Nerven der Bauchwand geschont werden.

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Anschließend wird aus dem gewonnenen Gewebe die Brust geformt und der DIEP-Lappen an die Blutversorgung unter dem Mikroskop angeschlossen. Der Bauch wird im Sinne einer herkömmlichen Bauchdeckenstraffung verschlossen.

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Nach der Operation werden sie für einige Zeit im Aufwachraum durch unsere Anästhesisten betreut und im Anschluss auf die Normalstation verlegt. Hier nimmt Sie unser geschultes Pflegepersonal in Empfang und kümmert sich um Sie. In den ersten Tagen nach der Operation muss das Gewebe regelmäßig kontrolliert werden. Aufstehen ist in der Regel am OP Tag, spätestens jedoch am Folgetag bereits möglich.
Je nach Befinden ist eine Entlassung ab dem 5. Postoperativen Tag möglich. Bei der Entlassung bekommen Sie alle relevanten Unterlagen mit. Hautfäden müssen in der Regel nicht gezogen werden. Zusätzlich ist es notwendig, dass für 6 Wochen ein Kompressions-BH und ein Kompressionsmieder für den Bauch getragen wird. Eine körperliche Schonung wird für etwa 6 Wochen empfohlen. Das Endergebnis ist in der Regel nach etwas 3-6 Monaten zu erwarten.

Welche Risiken bestehen?


Wie bei jeder größeren Operation bestehen allgemeine Risiken, wie Wundinfektionen, Blutungen, Thrombosen oder Embolien. Zusätzlich besteht im Speziellen bei dieser Operation das Risiko eines Gefäßverschlusses des transplantierten Gewebes, was mit einem Teil- oder vollständigem Verlust der Lappenplastik einhergehen würde. Diese Komplikation tritt in unsere Klinik extrem selten auf (<1%). Über alle Risiken werden Sie im Vorfeld der Operation ausführlich aufgeklärt.

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-> 28.10.2020

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